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Das Nadelöhr ist ein 102cm breites, 100cm hohes und 63cm tiefes Gebilde aus 3 Sandsteinblöcken, die zur Form eines kleinen Häuschens angeordnet sind. Noch heute sagt man: "Wer durch das Nadelöhr kriecht, der bleibt gesund."

GeschichtLICHER EINBLICK

In der ersten urkundlichen Erwähnung wurde das Nadelöhr als hohle Eiche beschrieben. Es befand sich schon damals an einer stark genutzten Straße - nämlich auf der höchsten Stelle des Handelswegs "durch die kurzen Hessen". Bäumen wie dem Nadelöhr wurde in der damaligen Zeit heilende Wirkung zugesprochen. Diese Annahme ging auf einen keltischen Heilritus zurück.

Der mit der Zeit verfallene Baum wurde im Jahr 1561 durch einen heute noch stehenden torähnlichen Bau ersetzt. In Auftrag gegeben wurde der Bau vom Landgrafen Moritz von Hessen. Einer Geschichte zufolge verirrte sich dessen Frau eines Tages im Wald. Moritz fand sie am Nadelöhr wieder und nahm dies zum Anlass, das heutige Buntsandsteingebilde zu errichten. Belegt wird diese Geschichte durch die Initialen, die sich auf dem Stein wiederfinden.

Im Jahr 1747 wurde unmittelbar neben dem Nadelöhr ein Opferstock aufgestellt. Auf ihm steht neben der Jahreszahl geschrieben: "Ein Opferstock vor die Weisen Kinder zu Hersfeld".

BILDERGALERIE


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