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Die Burg Herzberg liegt nahe Breitenbach auf einer Freifläche des ansonsten stark bewaldeten 508m ü. NN gelegenen Hirschberg im Knüllgebirge. Über diesen Berg führte früher die bedeutende Handelsstraße der "kurzen Hessen" von Frankfurt nach Leipzig.

Heute stehen von der Burganlage noch die einst romanische Kapelle sowie Reste des alten Bergfrieds. Die einst dahinter gelegenen Wohngebäude wurden im Jahr 1700 abgerissen. Ein Teil der Kellermauern dieser Gebäude wurde später wieder freigelegt. Die Burg wurde einst durch 5 Rundtürme gesichert, von denen heute noch 3 sichtbar sind. An das südliche Ende der Burg schließt sich die Vorburg an. In früheren Zeiten war sie durch einen Graben von der Hauptburg getrennt. An dieser Stelle befindet sich auch der ehemalige Kommandantenturm. Der Burggraben wurde 1788 aufgeschüttet. Die ehemalige Zugbrücke, die Haupt- und Vorburg miteinander verband, wurde im selben Jahr entfernt. Gegenüber des Kommandantenturms sind mehrere Schanzen zu finden, auf denen früher die Verteidigungskanonen platziert waren.

Heute finden das ganze Jahr über die verschiedensten Festivitäten in und um die Burg herum statt. Im Frühsommer finden jährlich Ritterspiele statt, bei denen die Vergangenheit der Burg wieder zum Leben erweckt wird. Nähere Informationen hierzu finden Sie auf der Website der Burg [besuchen].

GeschichtLICHER EINBLICK

Heinrich von Romrod ließ die Burg zwischen den Jahren 1280 und 1290 erbauen. Im Jahr 1298 wurde sie, vermutlich nach der endgültigen Fertigstellung, Heinrich I von Hessen als Lehen angetragen. Die Romrods starben im Jahr 1344 im Mannesstamm aus und sie kam durch eine Eheschließung in den Besitz der Herren von Lisberg. Lisberg war ein Anhänger des Sternerbundes, welcher die Burg als strategischen Stützpunkt nutzte. Während des Sternerkrieges war die Burg eine Zeit lang von Truppen des Landgrafen Herrmann II besetzt.

Über wechselnde anteilige Besitzverhältnisse erlangte im Jahr 1477 der hessische Hofmeister Hans von Dörnberg die Burg zum Lehen. Zwischen 1480 und 1497 wurde sie durch Hans Jakob von Ettlingen zu einer Festung umgebaut. Die Burg ist bis heute im Besitz der Freiherren von Dörnberg.

BILDERGALERIE


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